Labradorzucht vom Verstal
 Unsere Vierbeiner
 

 

6.Febr.2024,

heute ist ein Besuch bei der Wildtierhilfe -Oberscheld- geplant. Wir, mein Mann und ich, freuen uns schon sehr die Füchsin "Lotte" kennenzulernen. Mit dem Foto im Gepäck rücken wir an. Das Ehepaar Schmäing begrüßt uns sehr nett, weiterhin begegnen uns mit viel Freude,  zwei Collies und Katze "Kitty". Alle leben mit Fuchs Lotte gemeinsam in der Wohnung. Es ist sehr harmonisch zwischen allen Tieren. Füchsin Lotte liegt in der Ecke auf einem Hundebett und schläft, lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Wir haben Gelegenheit sie zu streicheln und natürlich auch zu fotografieren.

Lotte wurde als Fuchswelpe angefahren und in die Tierklinik nach Gießen gebracht. Diese kontaktierten die Wildtierhilfe, wo Lotte dann schließlich liebevoll aufgenommen wurde und man sich um das kleine Wesen rührend kümmerte. Leider stellte sich heraus , dass die Füchsin bedingt durch den Unfall einen neurologischen Schaden erlitt. Dieser führt hin und wieder zu einem epileptischen Anfall und letztlich dazu, dass sie in ihrem Leben immer auf Menschen angewiesen ist. Menschen wie Werner und Angelika, die schon viele Tiere bei sich aufgenommen haben, gepflegt und wieder auswilderten, gibt es nur wenige. Sie haben ein Herz für Tiere, verzichten dadurch auf sehr viel Freizeit und kümmern sich mit viel Engagement um die oft verwaisten und manchmal verletzten Tierkinder.

Bereits G.Schumann, ein Naturfotograf hatte 10 Jahre eine Freundschaft mit einer wildlebenden Füchsin. Wir haben ihn persönlich kennengelernt und viel von seinen Begenungen mit der Füchsin "Feline" erfahren. 

Seit Jahren befasse ich mich mit der Lebensweise der Füchse, umso mehr bin ich erbost darüber welchen Stellenwert ein Fuchs in der Jägerschaft hat. Es gibt nur wenige Jäger die sich dem Wild gegenüber gerecht verhalten. Die meisten töten, brutalst, feige und dann noch mit Freude, dass uns dies wütend macht und wir uns von solchen abartigen Menschen distanzieren. Tiere haben genauso Schmerzen wie wir Menschen. Jedes Tier hat seinen Nutzen. Es tötet nicht aus Habgier, wegen Trophäen und aus Freude  sondern einzig und allein nur zum überleben. 

Seit Jahren haben wir Jagdhunde, wir haben die Hunde ausgebildet und erfolgreich auf vielen Prüfungen geführt. Dafür musste noch nie ein Tier gequält werden. Besonders von Drückjagden haben wir Abstand genommen, dort werden Tiere oft abgemetzelt. Obwohl ich dachte Frauen wären etwas anders in ihrem handeln , da wurden wir eines anderen belehrt. Es ist teilweise unfassbar. 

 Die Jägerschaft sollte doch über den Tellerrand hinausschauen, um zu verstehen, dass der Rückgang vom Niederwild, nicht am Raubwild sondern an vielen anderen Faktoren hängt. Aber warum umdenken? "wenn töten doch soviel Freude bereitet!!!!!!!"

Die Natur braucht keine Menschen-Menschen brauchen die Natur.

Henry Ford




 
 
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